Innoregio Mittelsachsen e.V.
 

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Recycling von Solarzellen und Solarmodulen (RIST) Drucken

                     

Projektleiter:
 
Dr. Karsten Wambach, Deutsche Solar AG
Prof. Dr. Gerd Walter, TU Bergakademie Freiberg
 
Laufzeit:
 
06/2002 - 05/2005
 
Projektpartner:Deutsche Solar AG
TU Bergakademie Freiberg
(Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik, Institut für anorganische Chemie, Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen, Institut für physikalische Chemie)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

             

Inhalt:

Die Deutsche Solar AG wird dieses Jahr Solarmodule in einer Versuchsanlage recyclen. Ein Spezialofen erhitzt die Module bis auf 600°C, bei der die Verbundkunststoffe restlos verbrannt werden. Zurück bleiben der Rahmen, sofern er nicht schon vorher mechanisch abgetrennt werden konnte, das Glas, die Solarzellen mit den metallischen Verbindern sowie Füllstoffe. Die Versuchsanlage ist für alle handelsüblichen Module mit Zellen aus kristallinem oder amorphem Silicium geeignet und hat eine Jahreskapazität einschichtig von ca. 120 Tonnen; das entspricht einer Modulleistung von ungefähr einem Megawatt.
Zusammen mit der TU Bergakademie Freiberg erprobt das Unternehmen im Labor auch das Recycling von Dünnschichtmodulen aus Verbindungshalbleitern wie Kupfer - Indium - Diselenid (CIS) und Cadmium-Tellurid. Das BMBF fördert das gesamte Freiberger Projekt bis Juni 2005 mit 1,3 Millionen Euro.

                          

Solarzellen aus Produktionsausschuss und dem
Modulrecycling werden bei der Deutschen Solar durch
Oberflächenbehandlung zu neuwertigen
Wafern aufbereitet