Innoregio Mittelsachsen e.V.
 

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DiMO Drucken

"Dünnschichtabscheidung in Mikrospalten zur Beschichtung von Oberflächen"

 

             

Projektleiter:
 

Prof. Dr. Jan-C. Bongaertz

TU Bergakademie Freiberg, Professur für Umwelt- und Ressourcenmanagement

     

Laufzeit:
 
11/2008 - 04/2009 (1.Phase)
 
Projektpartner:

Prof. Dr. rer. nat. habil. Martin Bertau

TU Bergakademie Freiberg, Institut für Technische Chemie;

regionale Unternehmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

Ausgangsbasis für das gemeinsame Projekt Dünnschichtabscheidung in Mikrospalten zur Beschichtung von Oberflächen (DiMO) der Professur Umwelt- und Ressourcenökonomik und des Institutes für Technische Chemie ist das Patent „Silanthermolyse in Mikrostrukturapparaten“. Das Patent des Institutes für Technische Chemie beschreibt ein Verfahren der Thermolyse von Silan in Mikrospalten zur Erzeugung von Siliciumschichten über Gasphasenabscheidung, als Methode der Beschichtung geeigneter Trägermaterialien. Dieses innovative Verfahren der Oberflächenbeschichtung ermöglicht u.a. die Herstellung neuartiger Photovoltaikmodule; speziell oberflächengehärteter, mechanischer Bauteile für die Pumpentechnik sowie schmutzabweisender/selbstreinigender Behälter für die Lebensmittelaufbewahrung. Betriebswirtschaftler der Professur Umwelt- und Ressourcenmanagement erarbeiten zusammen mit Anwendungsentwicklern des Instituts für Technische Chemie eine Marktstudie, mit dem Ziel ein Konzept für die weitere marktnahe Forschungsarbeit zu erstellen.

 

Für die marktseitige Bewertung und die darauf aufbauende Entscheidung welche der Anwendungsop-tionen innerhalb eines Innovationslabors weiterzuentwicklen ist, wird das Verfahren des „Quality Function Deployment“ (QFD) angewandt. Der Ansatz von QFD ist die Trennung der Kundenanforderungen („Was wird gefordert?“) von den technischen Lösungen („Wie wird es erfüllt?“). Zentrales und innovatives Element des Projektes ist dabei das Modell des „House of Quality“ zur Visualisierung des QFD-Prozesses. Die wirtschaftliche und technische Bewertung der Anwendungsoptionen wird in vier aufeinander aufbauenden Schritten durchgeführt.