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06. Oktober 2009 - InnoRegio Freiberg e.V. unterstützt das Gründer- und Innovationszentrum Freiberg / Brand-Erbisdorf GmbH erfolgreich bei der Antragstellung im BMBF-Programm Innovationsforen

 

Das Freiberger Projekt "Thermische Energiespeicherung" des Gründer- und Innovationszentrums Freiberg / Brand-Erbisdorf GmbH ist eine von fünf ausgewählten Initiativen der 15. Förderrunde im Programm "Innovationsforen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

 

Sowohl mit den knapper werden fossilen Energie-Ressourcen als auch mit der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien steht die Frage nach effizienten und wirtschaftlichen Energiespeichernimmer mehr im Mittelpunkt der Entwicklung. Neben der Speicherung von elektrischer Energie spielt der Bereich der thermischen Energie, der immerhin EU-weit fast 50% des Endenergiebedarfes ausmacht eine nicht zu unterschätzende Rolle. An dem traditionsreichen Energie- und Technologiestandort Freiberg werden sämtliche Bereiche der Erneuerbaren Energien bis hin zu Produktionsstandorten abgedeckt. Insbesondere an der TU Bergakademie Freiberg findet sich für das Thema Thermische Energiespeicherung eine breit aufgestellte FuE-Kompetenz aber auch erste Projektarbeiten zur Entwicklung von Latentwärmespeichern, die im Rahmen des Projektes Regionales Innovationsnetzwerk Stoffkreisläufe (RIST) der Initiative InnoRegio Freiberg e.V. erfolgreich durchgeführt wurden. Im Gegensatz zur physikalischen Wärmespeicherung befinden sich die hocheffizienten physikalisch-chemischen und die rein chemischen Speichersysteme noch im Entwicklungsstadium. Mit dem Innovationsforum soll ein interregionaler nationaler Kompetenzverbund mit Schwerpunkt in Freiberg initiiert werden, um innovative verfahrenstechnische Lösungen insbesondere auf dem Bereich langzeitstabiler und wirtschaftlicher Systeme und Materialien voran zu treiben

 

Als Teil der BMBF-Innovationsinitiative "Unternehmen Region" unterstützt das Programm "Innovationsforen"

Initiativen in Ostdeutschland dabei, regionale Innovationsnetzwerke aufzubauen oder strategisch neu auszurichten. Zielgruppe sind innovative Allianzen, die über technologische oder branchenspezifische Alleinstellungsmerkmale verfügen und am Beginn oder an einer neuen Stufe ihrer Entwicklung stehen. Im Mittelpunkt steht ein zweitägiges Forum, bei dem die regionalen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit potenziellen Partnern und Konkurrenten aus Deutschland und dem Ausland zusammentreffen. Das Projekt hat einen Umfang von sechs Monaten und startet vorraussichtlich im Januar. Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Frank Gehre im GIZeF gern zur Verfügung.

 
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